Workshop 3: Awareness in community-übergreifenden Initiativen – Prävention und Umgang mit sexualisierter Belästigung im Veranstaltungskontext

Am 19.07.26 Initiiert von 706berlin

Wie können Veranstaltungen zu sicheren, respektvollen und inklusiven Räumen für alle Beteiligten werden? Diese Frage gewinnt insbesondere in community-übergreifenden Projekten, kulturellen Veranstaltungen und ehrenamtlichen Initiativen zunehmend an Bedeutung.
Sexualisierte Belästigung, Grenzverletzungen oder unangemessenes Verhalten können in unterschiedlichsten Veranstaltungskontexten auftreten. Für Organisator*innen, Freiwillige und Teilnehmende ist es daher wichtig, Risiken frühzeitig zu erkennen, angemessen zu reagieren und unterstützende Strukturen bereitzustellen.
Dieser Workshop verbindet Grundlagen des deutschen Rechtsrahmens mit Awareness-Praktiken aus der Community-Arbeit. Im Mittelpunkt stehen Handlungsmöglichkeiten im Veranstaltungsumfeld sowie die Frage, wie Schutz- und Unterstützungsstrukturen aufgebaut werden können.
Die Teilnehmenden lernen, verschiedene Formen sexualisierter Belästigung und Grenzverletzungen zu erkennen, situationsangemessen zu reagieren und Betroffene zu unterstützen. Darüber hinaus werden Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Grenzen von Awareness-Teams vorgestellt. Fallbeispiele, Erfahrungsaustausch und interaktive Übungen ermöglichen einen praxisnahen Zugang zum Thema.
Gemeinsam diskutieren wir, wie Veranstaltungen sicherer gestaltet und eine Kultur des respektvollen Miteinanders nachhaltig gestärkt werden kann.

Veranstaltungsinformationen

Datum

  1. Juli 2026 (Sonntag)

    Uhrzeit

    13:30–16:00 Uhr (Berliner Zeit)

    Format

    Online-Workshop via Zoom

    Trainerin

    Dagny

Inhalte

  • Grundlagen zu sexualisierter Belästigung und Grenzverletzungen
  • Awareness-Konzepte in der Community-Arbeit
  • Prävention im Veranstaltungskontext
  • Erkennen und Einschätzen von Risikosituationen
  • Aufgaben und Rollen von Awareness-Teams
  • Kommunikation und Unterstützung Betroffener
  • Dokumentation und Sicherung relevanter Informationen
  • Schutzkonzepte und organisatorische Maßnahmen
  • Fallbeispiele und interaktive Übungen

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an Community-Organisatorinnen, Ehrenamtliche, Vereinsaktive, Veranstaltungsplanerinnen, Studierende sowie alle Interessierten, die sich mit Awareness, Antidiskriminierung und sicheren Veranstaltungsräumen beschäftigen möchten.